Fischen am Traunsee

Der Traunsee, das Gewässer zu unseren Füßen

 

Hier könnt ihr diverse Daten und Wissenswertes rund um den Traunsee erfahren:

Quelle Wikipedia:

Der Traunsee (auch Gmundner See) ist mit 191 m Tiefe der tiefste See Österreichs. Er liegt in Oberösterreich und ist nach dem Attersee der zweitgrößte See Oberösterreichs.

Die Gemeinden des Traunseegebiets sind als Ferienregion Traunsee Teil des Salzkammerguts.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Landschaft des Traunseegebiets ist äußerst vielfältig: Das Ostufer des Sees ist steil und sehr unzugänglich und daher wenig besiedelt. Es wird vom mächtigen und markanten Traunsteinmassiv (1.691 m) und anderen schwer zugänglichen Bergstöcken beherrscht. Das Westufer ist von ausgedehnten Wiesenlandschaften und Mittelgebirgsszenerien geprägt. Die stark bis mäßig bewaldeten Erhebungen des Westufers gehören zur Flyschzone und erreichen Höhen von 700 und 1.100 Metern (u.a. Gmundnerberg, Grasberg, Richtberg). Im Südwesten erhebt sich das Höllengebirge mit dem Feuerkogel und den Langbathseen, im Südosten das Tote Gebirge mit dem Offensee. Beide sind typische Karststöcke der Kalkalpen.

Mit einer Länge von 12 km und Breite von 3 km umfasst der Traunsee eine Fläche von ca. 24,4 km². Die Traun fließt im Süden bei Ebensee in den Traunsee und verlässt ihn wieder im Norden bei Gmunden. Der mittlere Abfluss (MQ) beträgt 69,4 m³/s, die (theoretische) Wassererneuerungszeit 1,04 Jahre[2].

Wasserqualität

Der Traunsee ist oligotroph (nährstoffarm) und hat deshalb klares Wasser. So kann noch in 60 m Tiefe photosynthetische Aktivität der Kryptophycee Rhodomonas lacustris nachgewiesen werden.[3] Die unterste Wasserschicht (Hypolimnion) ist jedoch durch industrielle Einleitungen salzhaltig (Natrium- und Calciumchlorid) und dichter als die oberen Schichten. Als meromiktischer See durchläuft der See deshalb keine vollständige jährliche Durchmischung seines Wassers.[4] Die Wasserqualität ist durch Nährstoffeinträge aus drei Kläranlagen (Ebensee, Wolfgangsee Ischl und Hallstätter See) und in geringerem Maße aus der Landwirtschaft über zufließende Bäche gefährdet.[1][5]

Der Traunsee als Lebensraum

Zu den vorkommenden Fischen zählen: Barsch, Elritze, Hechte, Europäischer Aal, Seesaibling und Coregonen. Eine Unterart der Coregonen, der Riedling, kommt nur im Traunsee vor.

Es leben aber auch viele Wasservögel am Traunsee: Die bekanntesten sind wohl die Schwäne – sie sind eines der Wahrzeichen Gmundens.

Geschichte

Von den Römern wurde er Lacus Felix (der glückliche See) genannt.

Der Traunsee wurde erstmals 909 in einem Dokument als Trunseo erwähnt.

Am 8. Mai 1945, dem letzten Tag des Krieges, stürzte eine P-47 Thunderbolt in den Traunsee. Es war das wohl letzte Flugzeug, das die US-Luftwaffe während des 2. Weltkriegs verlor. Die Maschine galt über 60 Jahre lang als verschollen und wurde erst 2005 wieder gefunden und 2006 aus einer Tiefe von etwa 70 m geborgen. Spiegel TV sendete darüber erstmals am 27. Januar 2006 eine Dokumentation mit dem Titel Das Geheimnis der P47 im Traunsee. Die Maschine mit dem Namen "Dottie Mae" wird gerade in den Vereinigten Staaten einer umfassenden Restaurierung unterzogen.